Tierrettung am 24. Juli 2021

Tierrettung am 24. Juli 2021

Bei strömenden Regen wurden wir kurz nach 21 Uhr zu einer Tierrettung alarmiert. Ein Reh war in Spanfeld im Bereich der alten Weberei in einen Teich gestürzt, und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Die Jägerschaft Helfenberg berichtete, dass dieses Reh bereits drei Tage im Teich ausharren musste. So lange wurde gewartet, weil die Hoffnung bestand, dass sich das Tier selbst befreien konnte. Greifen nämlich Menschen ein, so entsteht für das Tier eine unnötige zusätzliche Stresssituation. Erst nachdem klar war, dass sich das Reh nicht mehr selbstständig befreien konnte, und auch das Leben des Rehes und ihrer Kitze in Gefahr war, wurde entschieden, dass der Mensch eingreifen musste.

Zuerst wurde versucht, dass das Reh über ein langes Brett selbstständig aus dem Teich gelangt. Doch das Reh war schon so schwach, dass es auch durch das Scheinwerferlicht und den vielen Menschen nicht mehr aufgescheucht werden konnte. Gemeinsam mit der anwesenden Jägerschaft wurde dann beschlossen, dass der Zaun des Teiches geöffnet wird, und mit einem Seil versucht wurde, das Reh aus dem Teich zu ziehen. Durch die Gelassenheit und Geschicktheit eines Jägers konnte die Schlaufe per Hand am Reh angelegt werden, und das Reh aus dem Teich befreit werden. Nach kurzer Verschnaufpause neben den Rettern folgte das Reh den Rufen ihrer jungen Kitze und verschwand im Wald.

Für uns als Feuerwehr ist es besonders schön, wenn wir sehen, dass Menschen aber auch Tiere ohne gröbere Verletzungen aus Notsituationen gerettet werden können.

Herzlichen Dank an die anwesende Jägerschaft für die professionelle Unterstützung!