Überflutungs- und Sturmeinsätze am 24. und 25. Juni 2021

Überflutungs- und Sturmeinsätze am 24. und 25. Juni 2021

„Land unter“ hieß es am 24. Juni kurz nach 22 Uhr in Helfenberg. Das die Einsätze fast 24 Stunden dauern sollten, ahnte zu dieser Zeit noch keiner. Laufend gingen Notrufe und Alarmierungen, aufgrund der heftigen Windböen, Hagelschlag und wolkenbruchartigen Regen, ein. Damit diese koordiniert werden konnten, wurde klarerweise die Florian Station im FF Haus Helfenberg besetzt. Schon kurze Zeit nach den Alarmierungen, war dem Einsatzleiter der FF Helfenberg klar, dass diese Menge an Einsätzen nicht mehr durch die eigene Wehr bewältigbar waren. Somit mussten weitere Einsatzkräfte alarmiert werden. Zum Glück war das Unwetter Richtung Ahorn hin nicht so stark, und wir bekamen dankenswerterweise Unterstützung der Feuerwehren Ahorn und Altenschlag. Mit tatkräftiger Unterstützung konnten die dringendsten Einsätze noch bis in die frühen Morgenstunden erledigt werden. Besonders das Freimachen der Bundesstraßen und Landesstraßen nahm viel Zeit in Anspruch. Es gab aber nicht nur Sturmschäden zu beseitigen, auch Überflutungen von zahlreichen Gebäuden mussten abgearbeitet werden.

Hiermit noch einmal Danke an die FF Ahorn und FF Altenschlag für die tatkräftige Unterstützung!

Nach kurzer Pause ging es zeitig in der Früh zu den nächsten Problemstellen. Kanalgitter mussten in die Verankerungen zurückgebracht werden. Das Kanalsystem musste teilweise von Verstopfungen befreit werden. Auch Nebenstraßen mussten noch vom Schlamm, Bäumen und Ästen befreit werden.

Gegen Abend des 25. Juni‘s konnte dann der letzte Einsatz abgearbeitet werden. Dazu wurde aber die Unterstützung der FF Bad Leonfelden mit dem Ölfahrzeug, und der FF Rohrbach mit dem Kranfahrzeug benötigt. Dieses Gebäude wurde gleich doppelt getroffen. Einerseits wurde das Dach durch den Hagel erheblich beschädigt. Dazu wurden mit dem Kranfahrzeug notdürftig Planen angebracht. Anderseits drang Wasser in den Tankraum des Öltanks ein. Dadurch schwammen die halbleeren Tanks im Wasser, und es drang Öl aus. Dieses Öl musste erst gebunden, und ordnungsgemäß entsorgt werden. Erst danach konnte das Wasser aus dem Tankraum abgepumpt werden.

Auch diesen beiden Wehren herzlichen Dank für die Unterstützung.

Zum Schluss bleibt nur noch eines zu sagen: Danke an Bevölkerung für die Geduld! Auch die Feuerwehr kann bei solch gewaltigen Naturkatastrohen nicht an allen Einsatzstellen gleichzeitig sein. Wir haben uns wirklich sehr bemüht alle Einsätze schnellstmöglich abzuarbeiten.